Rendezvous mit der Jahres-Weltbesten

Österreichs Siebenkampf-Rekordlerin Verena Preiner, WM-Dritte von Doha, bekommt es beim Heimmeeting mit der aktuell besten Hallen-Mehrkämpferin zu tun. Die 23-jährige Belgierin Noor Vidts gewann am Sonntag die belgischen Hallen-Fünfkampf-Meisterschaften in Louvain-la-Neuve mit der Jahres-Weltbestleistung von 4.629 Zählern. „Vidts liegt damit nur mehr 8 Punkte hinter der Fünfkampf-Bestleistung von Verena“, weiß Coach Wolfgang Adler. „Der Hallen-Dreikampf in Linz wird ein Duell auf Augenhöhe zwischen Verena, Vidts und der Schweizerin Caroline Agnou.
Verena ist bekanntermaßen keine Hallenspezialistin, für sie wird es definitiv kein Spaziergang zum Sieg. Aber Verena ist eine, die unter Druck normalerweise ihre besten Leistungen bringt.“ Die 25-jährige Oberösterreicherin sieht der Herausforderung gelassen entgegen: „Klar, dass ich vor heimischem Publikum unbedingt gewinnen will.“
Hochspannung verspricht darüber hinaus auch das 3.000-m-Duell zwischen Andreas Vojta und dem serbischen Peuerbach-Sieger Elzan Bibic. Meeting-Direktor Peter Hiller rechnet mit „einer Siegerzeit von klar unter 8 Minuten“.
Über 60-m-Hürden treffen die frühere Olympia-Finalistin Beate Schrott (Union St. Pölten) und die Leibnitzerin Karin Strametz aufeinander. Beide weisen mit 8,28 Sekunden die exakt gleiche Saisonbestleistung auf. In absoluter Hochform präsentierte sich zuletzt Österreichs Top-Sprinter Markus Fuchs. Der Mödlinger bestätigte zuletzt auch im deutschen Erfurt seine Europaklasse. Mit sehr guten 6,65 Sekunden stellte der 24-Jährige seine persönliche Bestleistung ein. Derzeit rangiert Fuchs im IAAF-Olympia-Ranking auf Platz 83. Soll heißen: Je mehr Fuchs punkten kann, desto größer stehen seine Chancen, ins 56-köpfige 100-m-Starterfeld für Tokio 2020 zu rutschen. Auch zwei (60 m) Hallen-Resultate fließen in die Wertung (der besten 5 Jahres-Ergebnisse) ein. Punkte auf der Gugl kämen gerade recht, vielleicht ja sogar mit neuer persönlicher Bestleistung.
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