Alle Artikel von Josef Beyer

ÖLV-Sprinter-Trio heiß auf Hallensaison

Heimische Sprinter haben Hallen-WM-Limit im Visier

Während Susanne Walli ihren Formaufbau ganz auf die Freiluft-EM in Paris Ende August richtet, haben Österreichs Top-Sprinter das Limit für die Hallen-Weltmeisterschaft im März in Nanjing (CHN) im Visier. Alexandra Toth (ATG) müsste über 60m ihre persönliche Bestleistung von 7,33s um ganze drei Hundertstelsekunden unterbieten, bei Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling/PB 6,65s) fehlen gar nur zwei Hundertstel aufs Nanjing-Ticket.

Vorjahrssiegerin Toth trifft einmal mehr auf Johanelis Herrera (ITA/PB 7,32s). Ins Duell um den Sieg sollte auch die bayrische Landesmeisterin Amelie Sophie Lederer (PB 7,35s) miteingreifen können. Ebenfalls am Start ist die OÖ-Nachwuchshoffnung Ina Huemer (IGLA long life/PB 7,90s).

Fuchs wird von seinem Trainingskollegen und Schweizer Meister Silvan Wicki (PB 6,65s) sowie Klubkollegen Andreas Meyer (ULC Riverside Mödling/PB 6,88s) gefordert. Alle drei haben ihren Finalplatz fix. Als „Zuckerl“ für die SprinterInnen werden im Hauptprogramm jeweils zwei 60m-Sprints angeboten. Sieben LäuferInnen sind fix gesetzt und haben damit zwei Auftritte garantiert. Im Vorprogramm geht’s um die zwei restlichen freien Plätze.

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Programm fixiert

Das Programm für das GUGL MEETING Indoor ist fixiert. Neben GUGL3 – dem Hallen Dreikampf der Frauen mit Verena Preiner locken zahlreiche weitere Bewerbe in die Linzer Tips Arena zum Staunen und Anfeuern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei freiem Eintritt.

Programm

Frauen Männer
Vorprogramm
60m Hürde Vorlauf (Nachwuchs MK) 15:15
15:25 60m Hürden Volauf (Nachwuchs MK)
15:45
Weitsprung (Nachwuchs MK) 15:55 Kugelstoß  (Nachwuchs MK)
60m Hürden Vorlauf 17:00 Weitsprung  (Nachwuchs MK)
Kugelstoß  (Nachwuchs MK) 17:05
60m Vorläufe 17:30
17:45 60m Vorläufe
Hauptprogramm
60m Hürden GUGL3 18:30
60m Hürden 18:45 Dreisprung
60m Finale 1 18:55
19:05 60m Finale 1
Kugelstoß GUGL3 19:10
19:35 3.000m
60m Hürden 19:50
400m 20:00
Weitsprung GUGL3 20:05
60m Finale 2 20:10
20:20 60m Finale
vorr. Ende 20:35 vorr. Ende

ANREISE UND EINGESCHRÄNKTE PARKMÖGLICHKEITEN:

Auf Grund des im Linzer Stadion parallel stattfinden ÖFB Cup Spiel des LASK rechnen wir mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Zudem stehen unseren Gästen nur beschränkte Parkplätze zur verfügung. Finden Sie dazu hier eine Übersicht über die Parkplätze.11

Wir empfehlen daher dringend die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Organisatorisch zurück zu den Wurzeln

Mit Peter Hiller und Österreichs frischgebackenem LA-Trainer des Jahres Wolfgang Adler übernehmen zwei absolute OÖ-Leichtathletik-Haudegen die Organisation des GUGL MEETING Indoor.

Das Duo war schon maßgeblich an der GUGL Indoor-Premiere im Jahr 2009 beteiligt.

„Die Leichtathletik in Oberösterreich lebt und das wollen wir auch zeigen“, betonen die beiden.

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Im Zeichen von Verena

GUGL3 – das ideale Frauen-Mehrkampf-Format für die Halle – 60 m Hürden, Kugel & Weit

Nach dem erfolgreichsten Jahr in der ÖLV-Geschichte bleibt auch beim traditionellen Linzer GUGL MEETING Indoor kein Stein auf dem anderen. Mit GUGL3 haben sich die Organisatoren ein Konzept überlegt, das unseren Leichtathletik-Assen eine besondere Bühne bietet. Am Samstag, dem 8. Februar 2020, stehen in der Linzer TipsArena die Mehrkämpferinnen im Mittelpunkt, allen voran die OÖ-Vorzeige-Athletin Verena Preiner.

GUGL3 – Qualität vor Quantität

Österreichs WM Bronzemedaillen-Gewinnerin und Aufsteigerin des Jahres Verena Preiner wird sich im Hallen-Dreikampf mit weiteren internationalen Starterinnen in den Disziplinen 60m Hürden, Kugelstoß und Weitsprung messen. Sie darf dabei auf den Heimvorteil zählen.

Verena Preiner:

„Ich könnte mir kein besseres Wettkampf-Format als Vorbereitung auf die Hallen-WM in Nanjing im März vorstellen. Ich kann jetzt schon versprechen, dass wir den heimischen Leichtathletik-Fans eine entsprechende Show bieten werden.“

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Kompaktes 2-Stunden-Programm bei freiem Eintritt

Beim GUGL MEETING Indoor am 8. Februar 2020 kommen acht Bewerbe zur Austragung: 60 Meter Sprint (Männer und Frauen), 60 m Hürden Frauen, 400 m Frauen, Dreisprung Männer, 3.000m Männer und GUGL3 – ein exklusiver Hallen-Dreikampf für Frauen.

Bei freiem Eintritt wird ein kompaktes 2-Stunden-Programm mit einer Reihe von nationalen und internationalen Top-Athleten geboten.

Fakten – GUGL MEETING Indoor 2020
Samstag, 8. Februar 2020
TipsArena Linz
Hauptprogramm: 18 – 20 Uhr

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Glückliche Gesichter und sportliche Höchstleistungen

Zahlreiche internationale Limits und Meetingrekorde – Vojta läuft nach Glasgow

Die zahlreichen Sportfans bestaunten beim Gugl-Meeting Indoor 2019 das Können von Groß und Klein. Für die Nachwuchsathleten war es ein einzigartiges Erlebnis vor so einem großen Publikum zu sprinten. Als „großartige Möglichkeit“ beschrieb 400-Meter-Läufer Dominik Hufnagl (SVS Leichtathletik) die Situation für die heimischen Athleten gegen die internationale Elite antreten zu können.

EM-Limit als Krönung

Das erfreulichste Ergebnis lieferte Andreas Vojta über 3.000 Meter ab. Der Athlet vom team2012.at lief mit 8:00.09 sensationell zur Europameisterschaft in Glasgow. „Das große Ziel habe ich erreicht und das bei meinem ersten Lauf über 3.000 Meter. Ich kann mich nur beim Publikum bedanken, die mich die letzten zwei, drei Runden ins Ziel getragen haben. Etwas Tempohärte fehlt mir noch, aber die werde ich mir bis Glasgow noch holen“, erklärte ein erleichterter Andreas Vojta.

Für Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) verlief der Auftritt überhaupt nicht nach Wunsch. Für den Hallen-EM-Starter war nach einem Fehlstart das Meeting schon wieder vorbei, bevor es richtig begonnen hat. Dennoch erlebten die Zuseher mehrere packende Rennen. Während über 400-Meter der Herren Tony van Diepen (47,35s) und Janis Leitis (47,40) noch knapp am Meetingrekord (46,91s) scheiterten, pulverisierte Marusa Mismas jenen über 1.500 Meter von 4:28.73 auf 4:10.61min.

Im 60-Meter-Sprint der Damen stellte Alexandra Toth (ATG) in 7,33 Sekunden ihre persönliche Bestleistung ein und feierte einen fulminanten Sieg. Das EM-Ticket hatte die 23-Jährige bereits in der Tasche, dennoch stimmt sie „dieses tolle Rennen positiv und Glasgow kann nun kommen“. Susanne Walli (TGW Zehnkampf Union) lief in 54,01 Sekunde zu Platz zwei über 400-Meter. Walli ordnete das Rennen als „sehr guten Trainingslauf und Test für Glasgow“ ein. Mit dem Rennverlauf war die 22-Jährige nicht ganz zufrieden, da sie sich in der entscheidenden Situation etwas abdrängen lies. Diese Robustheit muss sie in Glasgow an den Tag legen. „Mir ist es aber lieber es passiert in Linz, als bei der Hallen-Europameisterschaft“ nimmt es Walli mit Humor und zollte der Siegerin Nadhazy Evelin Respekt. Die Ungarin lief in 53,52 Sekunden zu einem neuen Meetingrekord.

Voll im Plan

Mit viel Selbstvertrauen reiste Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf Union) zur Dreisprungkonkurrenz in die Landeshauptstadt. Der Athlet aus St. Georgen an der Gusen genoss den Wettkampf vor heimischen Publikum, sprang mit starken 16,19 Meter auf Rang zwei und musste sich nur Adrian Swiderski geschlagen geben.

Der Pole sprang mit 16,30 Meter einen neuen Meetingrekord. Um zur EM nach Glasgow zu kommen sind für Kronsteiner 16,50 Meter notwendig. „Ich habe das Training der letzten Tage mehr gespürt, als ich mir gedacht habe deshalb bin ich mit dem Wettkampf sehr zufrieden“, erklärte der 21-Jährige. Natürlich wäre er „sehr gerne in Linz das Limit gesprungen, aber Wien scheint auch ein guter Boden zu sein“. Mit 16,41 Meter sprang er heuer seine persönliche Bestleistung in jener Halle, in der nächstes Wochenende die Staatsmeisterschaften über die Bühne gehen. Dort will der Athlet der TGW Zehnkampf Union das Limit noch einmal angreifen.

Mehrkämpferinnen feilen noch an der Form

Der Weitsprung der Damen stand ganz im Zeichen österreichischen Mehrkämpfe-rinnen. Aufs Podest konnten Ivona Dadic (Union St. Pölten), Verena Preiner (UNION Ebensee) und Sarah Lagger (TGW Zehnkampf Union) nicht springen, dennoch war es für die beiden Erstgenannten ein guter Test für die Europameisterschaft. „Positiv stimmt mich der gute Anlauf, damit stimmt die Schnelligkeit schon sehr gut für Glasgow“, erklärte Preiner. Diese Schnelligkeit präsentierte die Universiade-Siegerin als beste Österreicherin über 60-Meter-Hürden (8,46s) „Ge-feilt werden muss nur mehr am Absprung-Timing“, so Preiner weiter. Bei Österreichs bester Mehrkämpferin machten sich intensive Wochen bemerkbar. „Zurzeit springe ich noch nicht das was ich kann. Nach mehreren Wettkämpfen und Trainingseinheiten, werden ich nun etwas zurückschrauben und mich erholen, damit ich komplett ausgeruht und spritzig in Glasgow am Start stehe“, erklärte die viert-platzierte Ivona Dadic. Weitsprung-Siegerin Anasztazia Nguyen sprang an diesem Abend am weitesten und mit 6,51 Meter zu einer neuen persönlichen Bestleistung.

Ergebnisse: Online Version | Print Version (PDF) | Speedy-Kids-Cup

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Sprint Challenge: Fixierung Startzeiten

Auf Basis der aktuellen Meldeergebnisse haben wir die Startzeiten für die Speedy Sprint Challenge nun final fixiert. Das Vorprogramm startet ab 17 Uhr mit den Vorläufen der Speedy Sprint Challenge:

Zeitplan

Vorläufe

  • 17:00 Uhr – weibliche U12
  • 17:15 Uhr – männliche U12
  • 17:30 Uhr – weibliche U14
  • 17:45 Uhr – männliche U14

Finale

  • 18:50 Uhr – weibliche U12
  • 18:55 Uhr – männliche U12
  • 19:35 Uhr – weibliche U14
  • 20:00 Uhr – männliche U14
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Siebenkämpferinnen duellieren sich im Weitsprung

Der Weitsprung der Damen steht ganz im Zeichen von Österreichs besten Siebenkämpferinnen. Neben Hallen-Vizeweltmeisterin Ivona Dadic (Union St. Pölten) zeigen auch noch Universiade-Gewinnerin Verena Preiner (Union Ebensee) und Juniorenweltmeisterin Sarah Lagger (TGW Zehnkampf Union) ihr Können.

Am vergangenen Wochenende standen sich die Athletinnen bei den Hallenmehrkampf-Staatsmeisterschaften gegenüber. Während Dadic zur Überprüfung des Leistungsaufbaus nur bei den ersten drei Disziplinen am Start stand, sicherte sich Preiner mit starken 4.482 Punkten den Titel im Fünfkampf. Lediglich vier Punkte blieb die 24-Jährige unter ihrer Bestleistung und darf sich aktuell über den dritten Platz in der Hallen Weltrangliste, hinter Niahm Emerson (4544 Punkte) und Kendell Williams/USA (4490 Punkte), freuen. Lagger schraubte ihren Punkterekord auf 4372 und feierte den zweiten Platz. Vor allem die 6,17 Meter im Weitsprung versprechen für das Gugl-Meeting Indoor Linz 2019 einiges.

Im Kampf um den Disziplinen-Sieg werden die Österreicherinnen allen voran von Alina Rotaru (PB: 6,78m) gefordert. Die Rumänin stand vor zwei Jahren im Weitsprung-WM-Finale.

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